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Zungensprache
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30.08.10 19:29
Redeemed 

Mitglied

Zungensprache

Ihr glaubt doch auch an die Gabe der Sprachenrede, oder?

Wie versteht ihr dann diesen vers: Die Liebe hört niemals auf. Aber seien es Weissagungen, sie werden weggetan werden; seien es Sprachen, sie werden aufhören; sei es Erkenntnis, sie wird weggetan werden. (1.Kor 13,8)

Das Wort "aufhören" ist im Griechischen ein anderes Wort wie "weggetan" und bedeutet wörtlich "<von sich aus> aufören" bzw. "abklingen", was beschreibt, das sie nach und nach von selbst verklingen werden. Nun ist es so, dass man dieses Phänomen in der Kirchengeschichte eigentlich gar nicht mehr findet...

Wie legt ihr diesen Vers aus?

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31.08.10 01:50
Raimund 

Moderator

Re: Zungensprache

Ja, natürlich glauben wir an die Gabe der Sprachenrede. Wir glauben an alle geistlichen Gaben, von denen im Neuen Testament die Rede ist. Und wir glauben nicht, das man den oben genannten Vers so auslegen kann, dass die Sprachenrede in der heutigen Zeit aufgehört hätte.

Vielmehr glauben wir, dass sich dieser Vers auf die Ewigkeit bezieht. Lies mal die Verse 9 und 10. Da steht, dass das Stückweise oder Unvollkommene weggenommen wird, wenn das Vollkommene kommt. Und wann wird das denn sein, dass alles vollkommen ist? Ganz sicher nicht hier auf dieser Erde. Und solange das Vollkommene noch nicht da ist, so lange wird eben das Unvollkommene weiter existieren.

31.08.10 13:52
florian

nicht registriert

Re: Zungensprache

Hallo zusammen,

warum in Zungen reden, wenn dann keiner da ist, der das versteht und für alle Anwesende als Botschaft Gottes überbringt? Es steht klar im Neuen Testament, was die Bedingungen für wahre Zungenrede sind (1.Korinther 14) Warum wird das alles so gerne ausgeblendet? Was soll das bringen? Vielleicht ist es ein Hochgefühl, das hier angestrebt wird, aber vom Heiligen Geist ist es laut Bibel sicher nicht, sondern für einen selbst!

31.08.10 18:21
Redeemed 

Mitglied

Re: Zungensprache

Raimund

Vers 10 bezieht sich jedoch auf Vers 9 und da wird das Sprachenreden nicht erwähnt, sondern nur die Weissagungen und die Erkenntnis. Das sind gerade die 2 Dinge, von denen Vers 8 sagt, dass sie einmal "weggetan" werden (wenn das Vollkommene da ist) und nicht dass sie "<von sich aus> aufhören" werden, wie die Sprachenrede. Nun sieht man in der Kirchengeschichte, dass das Sprachenreden immer weniger wurde, bis es schließlich ganz aufgehört hat.

Und inwiefern kann das Sprachenreden überhaupt "unvollkommen" oder "stückwerk" sein?

31.08.10 22:52
Raimund 

Moderator

Re: Zungensprache

florian:
Hallo zusammen,

warum in Zungen reden, wenn dann keiner da ist, der das versteht und für alle Anwesende als Botschaft Gottes überbringt? Es steht klar im Neuen Testament, was die Bedingungen für wahre Zungenrede sind (1.Korinther 14) Warum wird das alles so gerne ausgeblendet? Was soll das bringen? Vielleicht ist es ein Hochgefühl, das hier angestrebt wird, aber vom Heiligen Geist ist es laut Bibel sicher nicht, sondern für einen selbst!

Ja, das sehe ich genau so. Steht ja auch in der Bibel, dass nur dann im Gottesdienst in Sprachen gebetet werden soll, wenn es auch eine Auslegung gibt. Das darf man aber nicht verwechseln mit dem Sprachengebet zu Hause im stillen Kämmerlein. Da hat das Sprachengebet sehr wohl einen Nutzen, auch wenn es keine direkte Auslegung gibt. Zum einen dient es dazu, dass ich dadurch enorm geistlich erfrischt und erbaut werde. Und zum anderen ist es auch sehr nützlich, wenn ich selbst nicht weiß, was ich in einer bestimmten Situation beten soll. Wenn ich dann in Sprachen bete, dann betet sozusagen der heilige Geist für mich und durch mich. Und der weiß immer was richtig ist.

31.08.10 23:01
Raimund 

Moderator

Re: Zungensprache

Redeemed:
Raimund

Vers 10 bezieht sich jedoch auf Vers 9 und da wird das Sprachenreden nicht erwähnt, sondern nur die Weissagungen und die Erkenntnis. Das sind gerade die 2 Dinge, von denen Vers 8 sagt, dass sie einmal "weggetan" werden (wenn das Vollkommene da ist) und nicht dass sie "<von sich aus> aufhören" werden, wie die Sprachenrede. Nun sieht man in der Kirchengeschichte, dass das Sprachenreden immer weniger wurde, bis es schließlich ganz aufgehört hat.

Und inwiefern kann das Sprachenreden überhaupt "unvollkommen" oder "stückwerk" sein?

Ich finde, dass man die Paulusbriefe im Zusammenhang sehen muss. Nimm doch zum Beispiel nur das nächste Kapitel, wo Paulus dazu auffordert, nach den Geistsgaben (dazu gehört doch das Sprachengebet,oder?) zu streben. Und außerdem, warum hat denn das Sprachengebt heute so einen geringen Stellenwert? Weil es vom größten Teil der Christen abgelehnt wird. Genauso wie im übrigen göttliche Heilung abgelehnt wird. Ich glaube, dass sich der heilige Geist immer mehr zurück gezogen hat, da er ja überhaupt nicht erwünscht war. Im übrigen praktizieren wir das Sprachengebet und ich kenne eine ganze Menge Gotteskinder, die das auch tun.

29.02.12 16:45
Elena 

Neuling

Re: Zungensprache

Hallo,
ah, dieses Thema!
Es wird immer was dagegen und was dafür gesagt …von CHRISTEN!!!
Sehr viele Menschen, die bereits darüber eine negative Bemerkung von einem Christen (!) gehört haben, werden sich nicht trauen den Herrn die Gaben zu erbitten, ob das Zungenrede oder Heilung ist ….Sie würden denken, das es alles dämonisch ist nur wenn sie hören das Wort pfingstlich oder Charismatisch, die gutgemeinte Aufklärer haben gut aufgeklärt, was ist nur wenn sie sich geirrt haben? Was ist wenn diese Zungenrede von Gott ist und tatsächlich eine Bereicherung für uns wäre?
Ich selbst war danach so verängstlich aber die Frage ließ mich nicht los, dennoch habe ich Jesus im Stillen, alleine im Zimmer gesagt dass wenn er möchte dann soll ich auch reden…und es geschah, ein bisschen langsam wie beim gehen lernen ;-)
Leider kommen manchmal trotzdem Zweifel aber ich erinnere mich, dass ich Jesus selbst gefragt habe, ich habe es so

zusagen aus der erster Quelle ;-)und das es NICHT in einer charismatischer Veranstaltung beim Händeauflegen passiert ist, dass man dann doch überlegen sollte ob es alles sauber war.

LG

Elena

29.02.12 23:22
Raimund 

Moderator

Re: Zungensprache

Zitieren:
Es wird immer was dagegen und was dafür gesagt …von CHRISTEN!!!

Das ist ja auch nicht anders zu erwarten. Schließlich ist der überwiegende Teil des Leibes Christ vom Teufel infiltriert und unterwandert.

Da es ihm nicht gelungen ist, den Menschen die Bibel wegzunehmen, hat er es aber umso besser geschafft, sie zu verfälschen. Die Folge davon sind eben Irrlehren, das die Gaben des heiligen Geistes nicht mehr für heute sind.

Und genau das ist doch auch der Hauptgrund für die Kraftlosigkeit der meisten Christen. Ich kann nicht verstehen, wieso man als Christ freiwillig auf die mächtigen Geistesgaben verzichtet und lieber ein Leben in geistlicher Armut lebt.

Wer erst einmal selbst erlebt hat, welche Kraft im Sprachengebet steckt, der wird es nie mehr ablehnen. Von daher ermutige ich ausdrücklich jedes Gotteskind, sich mit aller Macht danach auszustrecken.

Signatur:
Alle Eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für Euch.

1. Petrus 5, Vers 7

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