ich lese hier viel interessantes Zeug, gerade auch über Weihnachten und katholische Traditionen, die von den Festen des Herrn wegführen. Wie steht ihr zum messianischen Judentum (Römer 11?) und zB zum Laubhüttenfest (Sacharja 14,16-19)?
die messianischen Juden sind unsere Brüder und Schwestern und gehören zum Leib Christi, genau wie wir. Das hat aber nichts damit zu tun, dass sie Juden sind, sondern dass sie Jesus als ihren Herrn angenommen haben. Falsch ist aber nach unserer Auffassung, das jeder Jude, nur weil er Jude ist, vor Gott eine besondere Stellung hat. Juden, die Jesus ablehnen und das sind ja nun mal nach wie vor die meisten, sind genau so verloren, wie jeder Mensch, der Jesus ablehnt. Es gibt keine zwei Erlösungspläne. Die Bibel sagt, das der Weg zum Vater ausschließlich über Jesus führt, egal ob Jude oder nicht.
Was das Laubhüttenfest betrifft, so ist das ein traditionelles jüdisches Fest, was jeder, der es für sich als richtig erachtet, auch feiern kann. Falsch ist aber unserer Meinung nach, das jeder Christ das auch feiern muß. Das ist dogmatisch und kann deshalb unserer Auffassung nach nicht richtig sein. Und das ist nicht vergleichbar mit den "christlichen Festen", wie Weihnachten oder Ostern, weil diese allesamt heidnische und okkulte Hintergründe haben und nur von der katholischen Kirche einen christliche Anstrich bekamen.
das steht ja dort. 12000 aus jedem Stamm des Volkes Gottes. Es können aber nur Juden sein, die auch den Messias als ihren Erretter angenommen haben. Mit Sicherheit sind es aber nicht die Zeugen Jehovas, was diese ja aber von sich behaupten.
Ich sehe das alles genauso. Aber halt in Zukunft nach der Wiederkunft soll das Laubhüttenfest jeder feiern (Sach. 14,16-19), aber jetzt ist es kein Muss. Natürlich gibt es viele wirklich wiedergeborene Christen, die Weihnachten und Ostern feiern, wegen Informationsdefizit und/oder weil sie der Welt Freund sein wollen. Ich spreche ihnen mit Sicherheit nicht ihre Errettung ab, aber eines Tages wird es ihnen sehr unangenehm sein, wie immer das dann aussehen mag.
sicher verliert keiner seine Errettung, weil er Weihnachten feiert. Aber ich glaube auch, dass jeder, der es tut, obwohl er die Hintergründe kennt, sich von Gott einige unangenehme Fragen gefallen lassen muß.
Möchte das Thema noch mal anwerfen.Messianisches Judentum und "the hebrew roots movement" (HRM) sind nicht in einem Atemzug zu nennen, oder? Falls doch sind einige ihrer Lehren der Versuch Gottes Wort aufzuweichen und mit jüdischen Traditionen zu besetzen. Beispiele ihrer Lehren: -Jesus war der Messiahs aber er war nicht Gott sonder nur ein Mensch.-Jesus intellektuell zu aktzeptieren reicht aus.Man ist durch das Einhalten der Gebote gerettet.Errettung hat nichts mit Gnade zu tun.Wenn jemand behauptet "Das ist der einzige Name für Jesus oder Gott.", kann man ziemlich sicher sein das er der HRM angehört.(sacred name philosophy)Viele HRM Gruppen haben ihre eigene Bibel Übersetzung (Bsp.Jerusalem Bibel,beth bible) weil sie glauben das es niemand in der Geschichte der Menschheit richtig gemacht hat.Sie seit Jahren erfahren einen gewaltigen Zulauf.Meiner Meinung hängt das sehr stark damit zusammen wie sie darin geschult sind dynamisch Gruppen zu bilden und für sich arbeiten zu lassen.Das betrifft übrigens alle Bereiche des Lebens.Siehe auch die vielen Helfer auf politischer, medialer und natürlich religöser Ebene.Im Grunde locken latend immer 2 Dinge sich anzuschliessen.Gute Kontakte und GELD! Sie besitzen anscheinend eine Quelle die niemals versiegt..
Nein, ich glaube nicht, dass man Messianische Juden in einem Atemzug mit HRM nennen kann. Messianische Juden sind wiedergeborene Christen und dabei eben zufälligerweise auch noch Juden. Alle die oben genannten Lehren sind selbstverständlich abzulehnen. Nach unserer Auffassung ist sowieso alles abzulehnen, was im Widerspruch zu Gottes Wort steht. Wobei man natürlich dabei auch wieder aufpassen muß, welche Bibelübersetzung man verwendet. Es gibt einige Übersetzungen, die nach meiner Auffassung ganz offensichtlich nicht vom heiligen Geist inspiriert sein können, wie zum Beispiel die "Volxbibel" oder "die Bibel in gerechter Sprache". Bei vielen Übersetzung fällt es aber nicht sofort auf, dass sie das Wort Gottes verfälschen und deshalb auf jeden Fall auch abzulehnen sind. Wir haben Hier einen Artikel über empfehlenswerte Bibelübersetzungen.